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Die meisten Menschen haben Email-Adressen in Massen. Erst mal die privaten, zum Beispiel bei GMX, Gmail und Yahoo. Dann noch mindestens eine in der Firma, vielleicht auch eine, allgemeine dazu. Wer in einem Verein dabei ist bekommt da schnell auch mal eine zusätzliche und die eigene Homepage mit Email-Adresse gibt´s ja auch noch.

Wie gut dass es die Weiterleitungen gibt!

Um Emails an eine andere Adresse weiterzuleiten, gibt es einige Unterscheidungen. Das einfachste ist wohl, wenn wir eine Email mit einem herkömmlichen Brief vergleichen. Dieser kommt nämlich in einem adressierten Kuvert, was bei einem Email der Email-Kopf wäre.

Weiterleitung (Forward)

Bei der Weiterleitung wird ein neues Kuvert erstellt. Die Email von Sender A wird von Empfänger B mitsamt Kuvert in ein neues Kuvert gesteckt und an Empfänger C gesendet. Dies wirkt genau gleich, als ob die Email manuell und (meist) ohne Kommentar an die Adresse von C gesendet worden wäre.

Hierbei wird das Original-Email meist auch bei Empfänger B gespeichert.

Die Weiterleitung ist damit ideal, wenn:

  • die Emails nur temporär an eine andere Adresse gehen sollen.
  • das Postfach B alle Emails ebenfalls gespeichert haben soll

+ Vorteil: Diese Emails kommen ganz sicher bei C an, selbst wenn dieser einen Schutz vor gekaperten Email-Adressen haben sollte.
– Nachteil: Das Postfach B wird schnell voll und nimmt keine Emails mehr an. Dies wird aber meistens lange nicht bemerkt, was zu einigen Problemen führen kann.

Umleiten (Redirect)

Bei einer klassischen Umleitung wird das Kuvert von Sender (A) vom Emfpänger (B) unverändert an die Weiterleitungsadresse (C) geschickt. Weder Sender A, noch Empfänger B erhalten eine Nachricht darüber, auch nicht C. Lediglich Empfänger C könnte dies bemerken, weil das Kuvert immer noch mit der Adresse B beschriftet ist.
Wenn nun aber C direkt auf diese Email antwortet, so wird das „Rücksendekuvert“ mit seiner Absenderadresse C beschriftet.

Das Redirecting ist damit ideal, wenn:

  • eine alte Adresse weiter empfangen, aber nicht mehr weiter verbreitet werden soll.
  • Kunden sich nur eine Adresse merken müssen, aber dann persönlich betreut werden.
  • die Emailadresse dauerhaft nur noch zum Empfangen verwendet wird.

Vorteil: Dauerhafte Lösung, ohne dass nochmal daran gedacht werden muss. <
Nachteil: Unter manchen Umständen wird die umgeleitete Adresse vom Email-Server von C abgewiesen, da eine vermeintlich falsche Email-Adresse (nämlich die von B) als Absender auf dem Kuvert steht.

Automatisch Beantworten (Auto-reply)

Hier wird bei jeder Nachricht automatisch eine Rückantwort gesendet. Damit ist dies die bevorzugte Variante zum Beispiel für Urlaube oder auch andere Hinweise von Firmen.

Privatpersonen rate ich von dieser Methode ab, da dadurch auch Spam-Mails quasi eine Bestätigung erhalten. Diese lästigen Zeitgenossen senden oft wahllos Emails aus, und speichern sich dann jene als „gültig“, von denen sie eine Reaktion erhalten haben.
Da können sie sich dann dauerhaft über zahlreiche Spam-Mails freuen…

Eine Empfehlung?

Generell eine Methode zu bevorzugen wäre nicht richtig. Jedoch empfehle ich sich die Umleitungen gerne für Firmen und Private mit mehreren Adressen, die aber nur eine (professionelle) Adresse zu Antwort verwenden wollen.

 

 

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